Ibero-Amerikanisches Institut
Preussischer Kulturbesitz


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Mecila: Maria Sibylla Merian Centre Conviviality-Inequality in Latin America. Teilprojekt: Medialities of Conviviality and Information Infrastructure

Laufzeit2020 – 2026
KoordinationProf. Dr. Barbara Göbel
Förderer

Bundesministerium für Bildung und Forschung - BMBF

Auswahl

1. Mitantragsteller

  • Freie Universität Berlin (Gesamtkoordination)
  • Universität zu Köln

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2. Projektgruppe

WissenschaftlerInnen

MitarbeiterInnen des IAI

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3. Kurzbeschreibung

Ausgangslage

Das Mecila – Maria Sibylla Merian International Centre for Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences Conviviality-Inequality in Latin America (Mecila) – untersucht frühere und gegenwärtige Formen des sozialen, politischen und kulturellen Zusammenlebens in Lateinamerika und der Karibik. Dabei verwendet es conviviality als ein analytisches Konzept zur Untersuchung von unterschiedlichen Formen des Zusammenlebens in spezifischen Kontexten, die sowohl durch Diversität als auch durch Ungleichheit gekennzeichnet sind. Mecila verbindet Studien zu Klassen- und Geschlechterverhältnissen, interethnischen, interkulturellen und interreligiösen Beziehungen in Lateinamerika und der Karibik mit Studien zum Zusammenleben über diese Region hinaus. Das Forschungskolleg beabsichtigt dadurch einen innovativen Wissensaustausch, der sowohl die europäische als auch die lateinamerikanische sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung bereichert.

Das Kolleg mit Hauptsitz in São Paulo (Brasilien) setzt sich aus einem Konsortium von drei deutschen sowie vier lateinamerikanischen Institutionen zusammen. Auf der deutschen Seite sind dies die Freie Universität Berlin (Koordination), das Ibero-Amerikanische Institut, Berlin und die Universität zu Köln. Von lateinamerikanischer Seite sind die Universidade de São Paulo und das Centro Brasileiro de Análise e Planejamento in São Paulo, Brasilien sowie das Instituto de Investigaciones en Humanidades y Ciencias Sociales (CONICET / Universidad Nacional de La Plata), La Plata, Argentinien und El Colegio de México in Mexiko-Stadt, Mexiko Teil des Konsortiums. Das Forschungskolleg stützt sich auf die bereits bestehende langfristige Zusammenarbeit zwischen diesen Einrichtungen.

Mecila wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die Laufzeit von 2020 bis 2026 finanziert. 

Das Ibero-Amerikanische Institut koordiniert zusammen mit dem Instituto de Investigaciones en Humanidades y Ciencias Sociales (CONICET / Universidad Nacional de La Plata) das Teilprojekt „Medialities of Conviviality and Information Infrastructure".

Weitere Informationen finden Sie unter Mecila

Ziele

Das Forschungsprogramm des Kollegs untersucht Kontexte des Zusammenlebens in Lateinamerika und der Karibik über die Analyse ihrer Geschichte und ihrer Wechselbeziehungen auf lokaler, regionaler, nationaler und globaler Ebene. Die Kontexte des Zusammenlebens können verschiedene räumliche Grenzen haben, die einem Viertel, einer Gemeinde, einem Land oder globalen oder transnationalen Räumen einer translokalen oder gar virtuellen Natur entsprechen. Es werden drei voneinander abhängige Dimensionen von Kontexten des Zusammenlebens untersucht: Strukturen, Verhandlungen und Repräsentationen.

Das Teilprojekt "Medialities of Conviviality" analysiert durch die Linse der Ungleichheit und Differenz, Prozesse der Ko-Produktion, Zirkulation und Aneignung von Wissen, Imaginären und Repräsentationen. Dies schließt Bewegungen von Personen, Ideen, Werten und Objekte ein. Die digitale Transformation prägt die Wissenszirkulation in convivial-Kontexte auf eine Weise, indem sie Ungleichheiten verringert, aber neue Ungleichheiten erzeugt. Auch die Rolle der neuen Medien wird untersucht. 

Arbeitsplan

Mecila wurde als transnationales Forschungsnetzwerk konzipiert und artikuliert die einschlägigen Forschungs- und Öffentlichkeitsaktivitäten einer Gruppe von 18 Principal Investigators und drei Postdoctoral Investigators, die an der Institutionen des Konsortiums in Zusammenarbeit mit 14 Associated Investigators tätig sind. Jedes Jahr werden Senior, Junior und Doctoral Fellows per Ausschreibung angeworben, um Mecila beizutreten und eigene Forschungsprojekte zu entwickeln. 

Zu erwartende Ergebnisse

Ziel des Forschungskollegs ist es, einen substantiellen Beitrag für ein besseres Verständnis von Zusammenleben in ungleichen Gesellschaften zu leisten.

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4. Kooperationspartner / Institutionen

Institutionen

  • Freie Universität Berlin (Gesamtkoordination)
  • Universität zu Köln
  • Universidade de São Paulo, Brasilien
  • Centro Brasileiro de Análise e Planejamento, São Paulo, Brasilien
  • Instituto de Investigaciones en Humanidades y Ciencias Sociales (CONICET / Universidad Nacional de La Plata, Argentinien)
  • El Colegio de México, Mexiko-Stadt

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5. Produkte

Tagungen

Publikationen

Digitalisierte Materialien

  • Digitalisierung

    Das IAI koordiniert die Digitalisierung von Materialien im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Informationsstruktur von Mecila.

Weitere Produkte



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