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Veranstaltung aus der Reihe: Gedächtnis und Erinnerung

Der Spanische Bürgerkrieg in den europäischen Erinnerungskulturen

Jorge Semprún
Vortrag

Wichtige Details

Datum / Dauer: Mittwoch, 06.02.2008

Sprache
Deutsch
Durchführung
In Präsenz
Veranstaltungsort
Otto-Braun-Saal

Im Rahmen der Ausstellung "España en el corazón. Der Spanische Bürgerkrieg: Medien und kulturelles Gedächtnis"

 

 

Der Schriftsteller und Publizist Jorge Semprún (Madrid 1923) floh nach dem Sieg des Franco-Regimes 1939 ins Exil nach Paris. Anfang der 1940er Jahre trat er dort der Résistance und der Kommunistischen Partei Spaniens bei. 1943 wurde er von der Gestapo verhaftet und in das KZ Buchenwald deportiert. Nach seiner Befreiung kehrte er nach Paris zurück. 1953 wurde er Mitglied des Zentralkomitees der spanischen Exil-KP, koordinierte den Widerstand gegen das Franco-Regime mit und war wesentlich am Aufbau von Untergrund-Parteiorganisationen in Madrid beteiligt; 1964 wurde er aus der KP ausgeschlossen. Von 1988 bis1991 war er spanischer Kulturminister. Jorge Semprún ist ein einzigartiger Zeitzeuge der spanischen und deutschen Diktaturen des vergangenen Jahrhunderts, der seine Erlebnisse in mehrfach ausgezeichneten literarischen Werken verarbeitete; zuletzt in seinem Roman Veinte años y un día (2003).

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