Von Macunaima zur Stadt Gottes. Ein Streifzug durch die brasilianische Literatur
Wichtige Details
Datum / Dauer: Mittwoch, 14.06.2006
- Durchführung
- In Präsenz
- Veranstaltungsort
- Simón-Bolívar-Saal
Ein Roman markiert vor allem Brasiliens literarischen Aufbruch in die Moderne: Macunaima (1928) von Mario de Andrade. Mit diesem vor rund 80 Jahren erschienenen Klassiker beginnt der Streifzug durch die Gegenwartsliteratur. Er befaßt sich mit dem Massenphänomen Paulo Coelho und seinem esoterischen Alquimisten (1988), beschäftigt sich mit Milton Hatoums Zwei Brüder (2000), Familiengeschichte als Zeitgeschichte, um schließlich am Beispiel von Patricia Melos Inferno (2000) und Paulo Lins Die Stadt Gottes (1997) die Problematik der Gewalt und ihre Darstellung in der Literatur zu untersuchen.
Zum Literarischen Terzett haben Dieter Ingenschay (Humboldt-Universität zu Berlin) und Peter B. Schumann den Brasilianisten und Übersetzer Berthold Zilly (Freie Universität Berlin) eingeladen.