Ruinas vigiladas – Überwachte Ruinen
Wichtige Details
Datum / Dauer: Mittwoch, 12.09.2007
- Sprache
- Spanisch/Deutsch
- Durchführung
- In Präsenz
- Veranstaltungsort
- Simón-Bolívar-Saal
In Kooperation mit:
Der Lyriker, Essayist, Erzähler, Romancier und selbsternannte "Ruinologe" Antonio José Ponte ist die wohl unkonventionellste und vielseitigste literarische Figur Kubas. Zum literarischen Zentralmotiv seines Werks hat er die Ruinen der maroden Hauptstadt Havanna gemacht; so z.B. in Asiento en las ruinas (1997), Un arte de hacer ruinas y otros cuentos (2006) und durch sein Mitwirken am deutsch-kubanischen Dokumentarfilm Havanna – Die neue Kunst, Ruinen zu bauen (2006). Für Ponte sind die Ruinen Havannas eine Metapher für den gesellschaftlichen Verfall seines Landes. Diese politische Dimension durchzieht auch seinen jüngsten Essay-Roman La fiesta vigilada (2007).
Antonio José Ponte liest Lyrik und Prosa und diskutiert anschließend seine kulturtheoretischen Thesen mit dem Filmregisseur Florian Borchmeyer und dem Publizisten Peter B. Schumann.
Eine Veranstaltung der Freunde des IAI und des Ibero-Amerikanischen Instituts.
Filmprogramm im Rahmen der ilb-Schwerpunkte Lateinamerika:
Kino Babylon berlin:mitte,
13.9.2007
19.00 Uhr:
Havanna - Die neue Kunst, Ruinen zu bauen (R.: Florian Borchmeyer, Deutschland 2006, 86 Min., Spanisch mit dt. UT)
Im Anschluss Gespräch mit Antonio José Ponte und Florian Borchmeyer