Direkt zum Inhalt


Veranstaltung aus der Reihe: Förderkreis des IAI

Farbecht – die synthetische Farbrevolution in Lateinamerika

Gesprächsreihe Globale Wirtschaftswelten

Gespräch

Wichtige Details

Datum / Dauer: Montag, 03.06.2019

Sprache
Deutsch
Durchführung
In Präsenz
Veranstaltungsort
Simón-Bolívar-Saal
Anmeldung bis zum 27.5.: kultur@lateinamerikaverein.de

„Lichtecht, waschecht, wetterecht“ verspricht ein historisches Plakat der Badischen Anilin- & Soda-Fabrik (BASF), die durch ihre Farbherstellung weltweit bekannt geworden ist. 1897 kam das synthetische Indigo auf den Markt, gefolgt von den wasch- und lichtechten Indanthren-Farbstoffen. Die jahrtausendealte Tradition des Färbens mit Naturfarbstoffen aus der Pflanze Indigofera (Indigo), Blättern des Pfeffer- oder Pernambukbaumes oder Blüten wie der Färbermistel erfuhr dadurch eine entscheidende Weiterentwicklung. Die Produktion und Verwendung synthetischer Textil-, Wand- und Druckfarben in Lateinamerika vervielfachte sich.

 

Im Gespräch mit Christoph G. Schmitt (Lateinamerika Verein, Hamburg) zeichnet Dr. Michael Stumpp, ehemaliger Geschäftsführer der BASF für Mexiko, Zentralamerika und die Karibik, die eindrucksvolle Geschichte und Entwicklung der Farben in Lateinamerika und ihre Bedeutung für die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen nach.

Weitere Veranstaltungen dieser Reihe