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Nachlässe

Im Ibero-Amerikanischen Institut (IAI) befinden sich 334 Nachlässe bzw. Vorlässe. Es handelt sich um Nachlässe von unterschiedlichen Personengruppen, die einen Bezug zu Lateinamerika, der Karibik, Spanien oder Portugal haben, u.a. Reisende, Wissenschaftler*innen, Schriftsteller*innen, Übersetzer*innen und Politiker*innen. Darüber hinaus gibt es Bestände zur deutschsprachigen Auswanderung nach Lateinamerika und der Karibik und zu den deutschsprachigen Minderheiten. Genauere informationen über die Nachlässe im Besitz des IAI finden Sie weiter unten auf dieser Seite durch eine Schlagwortsuche unter “Suche in Nachlässe” oder eine A-Z-Suche.

Die Nachlässe bzw. Vorlässe zeichnen sich durch eine Vielfalt an Materialitäten aus: Notizbücher, Vokabulare, Datenerhebungen, Briefe, Bilddokumente wie Fotografien, Postkarten oder Glasplatten, Skizzen oder Pläne, Manuskripte oder Lebensdokumente wie Zeugnisse und vieles mehr. Neuere Bestände zeichnen sich durch eine Hybridität von analogen und digitalen Materialien aus. Für den Umgang damit haben die Sondersammlungen Strategien entwickelt.

Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) konnten die Nachlässe des Geografen Hans Steffen (1865-1936), des Archäologen Max Uhle (1856-144), des Politologen Wolfgang Hirsch-Weber (1920-2004), des Fotografen und Maya-Forschers Teobert Maler (1842-1917) und des physischen Anthropologen und Ethnologen Robert Lehmann-Nitsche (1872-1938) formal katalogisiert und erschlossen werden und sind über den Online-Katalog (externer Link, öffnet neues Fenster) des IAI recherchierbar. Teilbestände sind über die Digitalen Sammlungen (externer Link, öffnet neues Fenster) des IAI online für die Forschung zugänglich.

Bedingungen und Kontakt

Benutzungsbedingungen

Grundsätzlich sind alle Materialien der Nachlässe Präsenzbestand und können nur im Lesesaal oder im Kartenlesesaal des IAI eingesehen werden. Um die gewünschten Materialien zu beantragen, müssen Sie einen Benutzungsantrag stellen  und einen Termin für die Einsichtnahme vereinbaren.

Auf schriftlichen Antrag können für wissenschaftliche Zwecke Reproduktionen angefertigt werden. Dies ist jedoch nur bei denjenigen Materialien möglich, bei denen das IAI die Urheberrechte besitzt oder die gemeinfrei sind. Ebenso dürfen keine Gründe der Bestandserhaltung dagegensprechen. Aus Respekt vor kulturellen Sensibilitäten kann der Zugang zu einzelnen Bilddokumenten eingeschränkt sein. Der Antrag auf Anfertigung von Scans ist hier verfügbar.

Beratungszeiten

Montag: 14 - 16 Uhr
Dienstag: 10 - 12 Uhr
Mittwoch: 15 - 17 Uhr 
Donnerstag: 10 - 12 Uhr
Freitag: 10 - 12 Uhr

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