Interessenkonflikte zwischen Agrarindustrie und kleinbäuerlicher Landwirtschaft – die Situation in Brasilien nach dem Regierungswechsel
Wichtige Details
Datum / Dauer: Montag, 21.11.2016
- Sprache
- Portugiesisch, Deutsch mit Simultanübersetzung / Português, Alemaõ com tradução simultânea
- Durchführung
- In Präsenz
- Veranstaltungsort
- Simón-Bolívar-Saal
In Brasilien droht die kleinbäuerliche Landwirtschaft noch mehr ins Abseits zu geraten. Das Ministerium für die Entwicklung der Landwirtschaft (MDA) wurde bereits aufgelöst. Dieses versuchte bis dato als "Gegenspieler" zum Ministerium für Agrarwesen, Fischerei und Viehzucht (MAPA), welches die Interessen der großen Agrarproduzenten vertritt, die KleinbäuerInnen zu stärken und am Ziel einer Agrarreform festzuhalten. Was das für das Verhältnis von KleinbäuerInnen und die Agrarindustrie - insbesondere der Palmölindustrie - bedeutet, diskutieren Aldebaran Moura, Koordinatorin und Projektleiterin bei der brasilianischen Organisation FASE, Benedita Carvalho, Kleinbäuerin aus dem Bundestaat Pará, sowie Dr. Maria Backhouse, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie und Leiterin des DFG-Kollegs ‚Postwachstumsgesellschaften‘ der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena.
Moderation: Thomas Fatheuer (FDCL)
Gefördert durch Engagement Global (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung BMZ) und die Europäische Union