Max Uhle – Rezeption, Verbreitung und kulturelle Übertragung
Wichtige Details
Datum / Dauer: Mittwoch, 19.11.2014
- Sprache
- Deutsch
- Durchführung
- In Präsenz
- Veranstaltungsort
- Simón-Bolívar-Saal
Max Uhle (1856-1944) gilt als Wegbereiter der Archäologie in Peru und anderen lateinamerikanischen Ländern. Vierzig Jahre seines Lebens verbrachte er in Argentinien, Bolivien, Peru, Chile, Ecuador und den USA. In dieser Zeit unternahm er Ausgrabungen, stellte Sammlungen zusammen, arbeitete in Museen, lehrte, publizierte und stand in einem regen Austausch mit Wissenschaftlern in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent.
Sein umfangreicher Nachlass befindet sich im Ibero-Amerikanischen Institut. Er enthält neben unveröffentlichten Manuskripten auch viele graphische Quellen. Da Uhle neben der Archäologie auch zu den Bereichen Linguistik, Ethnographie und Ethnohistorie forschte, spiegeln die Materialien vielfältige Einflüsse und Querverbindungen wider. Dr. Peter Kaulicke (Pontificia Universidad Católica del Perú) wird anhand von einigen Beispielen auf diese Wechselbeziehungen eingehen.