Direkt zum Inhalt


Veranstaltung

Arthur Posnansky ‑ Leben und Werk im bolivianischen Altiplano

Ausstellung

Die Fotoausstellung ist den Denkmälern und den indigenen Kulturen des bolivianischen Hochlandes gewidmet. Neben den eindrucksvollen Bildern, die ursprünglich auf Glasnegativen aufgenommen wurden, gibt die Ausstellung auch Einblicke in das interessante Leben des Fotografen Arthur Posnansky (1873-1946). Er ist in Wien geboren und hatte polnischen Wurzeln. Posnansky war Ingenieur und Matrose, Unternehmer, Kunstmäzen und Reisender. Seine größten Leidenschaften waren jedoch die Archäologie und die Ethnographie. Sein besonderes Interesse galt den präkolumbischen Hochkulturen, deren Überreste er archäologisch erfasste. Zugleich dokumentierte Posnansky unermüdlich auch die zu seiner Zeit im Altiplano lebenden indigenen Bevölkerungen. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl des umfangreichen Fotoarchivs Posnanskys. Seine Bilder sind nicht nur wertvolle historische und wissenschaftliche Dokumente, sondern auch wunderbare Werke der Fotokunst und somit ein Zeugnis für die Ästhetik jener Zeit.

 

Ergänzt wird die Ausstellung um Materialien aus den Nachlässen von Max Uhle (1856-1944) und Robert Lehmann-Nitsche (1872-1938) aus dem Besitz des Ibero-Amerikanischen Institutes.

 

Prof. Dr. Mariusz Ziółkowski, Präsident des Centro de Estudios Precolombinos der Universität Warschau, wird bei der Ausstellungseröffnung einen Überblick über die Bedeutung des Werks von Posnanskys geben.