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Veranstaltung

Globalisierung von unten: die informellen Märkte von La Salada (Buenos Aires) und Tepito (México DF)

Ausstellung

Wichtige Details

Datum / Dauer: Donnerstag, 18.06.2015 - Samstag, 05.09.2015

Weltweit erzielen informelle und illegale Märkte beträchtliche Umsätze und werden somit vielerorts zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor. Angetrieben durch "Globalisierungsprozesse von unten", jenseits formaler Regulierung und doch eng verbunden mit staatlichen Politiken breiten sich wirtschaftliche Aktivitäten aus und ermöglichen einem wachsenden Teil der Erwerbstätigen

ein Auskommen durch die Teilnahme am transnationalen Handel. Die Ausstellung beschäftigt sich mit zwei lateinamerikanischen Beispielen dieses globalen Phänomens und präsentiert zwei Fotoreportagen über die Märkte von La Salada und Tepito.

 

Der Markt von La Salada in einem Vorort von Buenos Aires gilt mittlerweile als zentraler Bestandteil der Bekleidungsindustrie Argentiniens. Der Soziologe Dr. Matías Dewey (Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung) und die Fotografin Sarah Pabst arbeiteten sieben Monate lang gemeinsam am Projekt zu La Salada. Die dabei entstandenen Fotos ermöglichen einen Einblick in das Innere dieser nahezu unbekannten Welt zwischen Armut und Hoffnung, Schwarzmarkt und

legalem Handel.

 

Der informelle Markt Tepito nördlich des historischen Zentrums von Mexiko-Stadt ist der größte Umschlagplatz für Konsumgüter in Mexiko. In seiner Forschung untersucht der Soziologe Prof. Dr. Carlos Alba (El Colegio de México) im Rahmen des Graduiertenkollegs Entre Espacios und in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Marianne Braig (Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin) die Akteure globaler Wirtschaftsbeziehungen im informellen Handel. In seiner

Fotoreportage porträtierte der mexikanische Fotograf Francisco Mata Rosas das Stadtviertel und seine Protagonisten.

Einladung zur Ausstellung

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