Fractura Expuesta 2001-2011
Wichtige Details
Datum / Dauer: Mittwoch, 15.05.2013 - Dienstag, 11.06.2013
- Durchführung
- In Präsenz
- Veranstaltungsort
- Lesesaal
In Kooperation mit:
Die Ausstellung Fractura Expuesta 2001-2011 zeigt eine Auswahl der Arbeiten des Fotojournalisten Pepe Mateos (Luján, 1959). Sie dokumentieren das soziale und politische Klima in Argentinien nach der Krise im Jahr 2001. Nach dem Rücktritt von Fernando de la Rúa begann eine Phase des Vertrauensverlustes in die politische Führung und der wirtschaftlichen Instabilität. Verschiedene Formen des sozialen Protestes wie die sogenannten cacelorazos – lautstarke Demonstrationen, bei denen auf Töpfe geschlagen wurde – waren die Folge. Diese Situation änderte sich mit den nationalen Wahlen im Jahre 2003.
Der argentinische Fotograf Pepe Mateos hat die Stimmungen und Ereignisse auf den Straßen von Buenos Aires in jener Zeit mit seiner Kamera festgehalten. Dabei nimmt er am Geschehen teil, ist aber zur gleichen Zeit unparteiischer Chronist, der, manchmal ironisch distanziert, die Dinge auf der anderen Seite der Kamera beobachtet.
Pepe Mateos arbeitet seit 1992 für argentinische Tageszeitungen und wurde 2003 mit dem Internationalen Journalistenpreis Rodolfo Walsh für seine Berichterstattung über die Proteste in Argentinien ausgezeichnet.
Die Eröffnung findet in Anwesenheit des Fotografen Pepe Mateos statt. Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang.