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Veranstaltung

Literarische Reportagen aus "anderen Zeiten und Breiten": Egon Erwin Kischs Entdeckungen in Mexiko

Im Rahmen der Ausstellung "Letzte Zuflucht Mexiko. Gilberto Bosques und das deutschsprachige Exil nach 1939"

Lesung

Egon Erwin Kisch (1885 – 1948) ist einer der wenigen Schriftsteller des deutschsprachigen

Exils in Mexiko, die sich bereits unmittelbar nach der Ankunft literarisch mit den Kulturen des Gastlandes auseinander setzten. Dabei halfen ihm die im Spanischen Bürgerkrieg erlangten Sprachkenntnisse ebenso wie die bereits zuvor von ihm kultivierte Methode der literarischen Reportage. Kisch schreibt sowohl über tagesaktuelle Geschehnisse als auch über die Geschichte des Landes seit der Kolonialzeit und über die deutsch-mexikanischen Beziehungen. Er entwirft ein für seine Zeit sehr differenziertes und jeglichem Exotismus entgegentretendes Bild Mexikos und gewährt tiefe Einblicke in die Kulturgeschichte und Gegenwart des Landes.

 

Schauspielerlesung aus Entdeckungen in Mexiko (1945). Mit einer Einführung von

Dr. Friedhelm Schmidt-Welle (IAI).