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Veranstaltung

Gläsernes Bildgedächtnis Lateinamerikas

Eine Expedition in die Digitalen Sammlungen

des Ibero-Amerikanischen Instituts

Ausstellung

Wichtige Details

Datum / Dauer: Donnerstag, 06.11.2014 - Samstag, 28.02.2015

Durchführung
In Präsenz
Veranstaltungsort
Lesesaal

Die Ausstellung lädt ein zu einer Expedition in die wissenschaftliche und kommerzielle Fotografie Lateinamerikas aus dem späten 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In der Ausstellung werden zum ersten Mal historische Originalglasplatten und moderne digitale Vergrößerungen aus dem Bestand der Fotothek des Ibero-Amerikanischen Instituts gezeigt. In digitalisierter Form liegen 6.500 dieser einzigartigen und fragilen fotografischen Dokumente aus Lateinamerika vor. Sie sind Teil der Nachlässe von Wissenschaftlern wie Max Uhle, Robert Lehmann-Nitsche, Walter Lehmann, Hans Steffen und von Sammlern wie Guilherme Gaelzer-Netto und Hermann Hagen. Die auf den historischen Bildträgermaterialien Glas und Kunststoff aufgebrachten visuellen Dokumente waren aufgrund ihres schlechten Erhaltungszustands bislang für die Forschung unzugänglich. Mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) wurden die Originale wissenschaftlich und formal erschlossen, in weiten Teilen digitalisiert und sind nun in den Digitalen Sammlungen des Ibero-Amerikanischen Instituts einsehbar (http://digital.iai.spk-berlin.de).

Anhand ausgewählter Fotografien aus vier Nachlässen wird die fotografische Produktion in den Feldern Archäologie, Ethnologie und Geographie vorgestellt. Ebenso wird die verschiedenartige Nutzung der technischen Bilder in wissenschaftlichen, politischen und privaten Kontexten aufgezeigt.

Im Rahmen der Eröffnung wird der Fotohistoriker Dr. Frank Stephan Kohl (Amsterdam) die Bedeutung historischer Glasplattenfotografien für die aktuelle Forschung darlegen.