Positiv betrachtet:Glasnegative und die Wissenschaftsgeschichte Lateinamerikas
Im Rahmen der Ausstellung "Gläsernes Bildgedächtnis Lateinamerikas.
Eine Expedition in die Digitalen Sammlungen des Ibero-Amerikanischen Instituts"
Wichtige Details
Datum / Dauer: Mittwoch, 04.02.2015
- Sprache
- Deutsch
- Durchführung
- In Präsenz
- Veranstaltungsort
- Lesesaal
Am Ende des 19. Jahrhunderts hielt die Fotografie weltweit Einzug in die Wissenschaft. Auch die in Lateinamerika tätigen Archäologen, Anthropologen und Geologen schätzten die technischen Bilder wegen ihrer Exaktheit und Detailfülle. Fotografien dienten als visuelle Gedächtnisstütze der eigenen Forschungstätigkeit und wurden für die anschauliche Darstellung der Forschungsgegenstände eingesetzt. Ebenso hielten die Forscher mit ihren Kameras private Begegnungen und persönliche Beobachtungen fest. Fast immer auf Glasnegativen, den damals weit verbreiteten Bildträgern der Fotografie.
In seinem Vortrag gibt der Fotohistoriker Dr. des. Frank Stephan Kohl (Amsterdam) einen Überblick über die Glasplattensammlung des IAI und beleuchtet anhand der ausgestellten Bilder das Erkenntnis-potential der Bilder für die Wissenschaftsgeschichte Lateinamerikas.