Ungleichheit – Gefahr für Stabilität und Sicherheit in Lateinamerika
Im Rahmen der Gerechtigkeitswoche der FES
Wichtige Details
Datum / Dauer: Mittwoch, 31.05.2017
- Sprache
- Deutsch, Spanisch mit Simultanübersetzung / Alemán, Español con traducción simultánea
- Durchführung
- In Präsenz
- Veranstaltungsort
- Simón-Bolívar-Saal
In Kooperation mit:
Lateinamerika zählt zu den Regionen mit der größten ökonomischen Ungleichheit weltweit. Die Folge ist in vielen Ländern des Kontinents ein prekärer Zustand der öffentlichen Sicherheit. Staatliche Organe wie Polizei und Justiz sind oft unzureichend aufgestellt. Doch sind eine "Politik der harten Hand" und die Verbesserung der Kapazitäten der Sicherheitsorgane überhaupt der richtige Ansatz, um Gewalt zu reduzieren? Welche progressiven Konzepte zur Verbesserung öffentlicher Sicherheit werden in Lateinamerika diskutiert? Welche Erfahrungen aus der Praxis gibt es und was können wir aus ihnen lernen? Diese Fragen erörtern Prof. Dr. Markus-Michael Müller (Freie Universität Berlin), Dr. Juan A. Faroppa Fontana (Institución Nacional de Derechos Humanos y Defensoría del Pueblo Uruguay ) und Frank Zimmermann (SPD).
Moderation: Dr. Sabine Kurtenbach (GIGA Institut, Hamburg)