Ein intergalaktischer Sturm zieht auf
Wie funktioniert Science-Fiction als Labor gesellschaftlicher Entwürfe? Stimmen aus Lateinamerika verbinden spekulative Imagination mit postkolonialer, öko-feministischer Kritik.
Wichtige Details
Datum / Dauer: Mittwoch, 23.09.2026
- Uhrzeit
- 18:00 - 19:30
- Durchführung
- In Präsenz
- Eintritt
- Eintritt frei
- Veranstaltungsort
- Simón-Bolívar-Saal,
Ibero-Amerikanisches Institut,
Potsdamer Straße 37,
10785 Berlin
In Kooperation mit:
Im Rahmen des Festivals “Übersetzen & Weltretten. Anstiftung zur Utopie in dystopischen Zeiten” (externer Link, öffnet neues Fenster)
Die lateinamerikanische Science-Fiction hat sich seit den 1990er Jahren ästhetisch und politisch neu orientiert: Statt sich an westlichen Fortschrittsnarrativen zu messen, möchte sie indigene wie afrodiasporische Wissensformen ins Zentrum rücken und technologische Entwicklungen aus gegenhegemonialen Blickwinkeln verhandeln.
Gemeinsam mit dem Futurologen Lars Schmeink (Hamburg) diskutiert die Übersetzerin Laura Haber (Berlin) über Science-Fiction-Literatur aus Argentinien, Chile, Mexiko, Kolumbien, Puerto Rico und Brasilien. Gelesen werden Ausschnitte aus Lyrik-, Prosa- und Theatertexten bzw. Essays aus der 15. Ausgabe der Zeitschrift alba.lateinamerika lesen (externer Link, öffnet neues Fenster). Das Gespräch moderiert Franziska Muche (Berlin).
„Übersetzen & Weltretten“ ist ein Festival der Weltlesebühne e. V. (externer Link, öffnet neues Fenster), das die Vielfalt der Literaturen in Übersetzung feiert und zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Problemen der Gegenwart anregt. In Gesprächen, Lesungen und Workshops bringt das Festival Übersetzer*innen, Autor*innen, Wissenschaftler*innen und Publikum zusammen, um Literatur als Ort des kulturellen Austauschs und gesellschaftlichen Handelns erlebbar zu machen. Im Zentrum stehen die kreativen, politischen und sozialen Dimensionen des Übersetzens.
Veranstaltungsort
Simón-Bolívar-Saal,
Ibero-Amerikanisches Institut,
Potsdamer Straße 37,
10785 Berlin
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