Umkämpfte Demokratien: Lateinamerika in transregionaler Perspektive
Tagung 2026 der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung (ADLAF)
Wichtige Details
Datum / Dauer: Donnerstag, 18.06.2026 - Samstag, 20.06.2026
- Uhrzeit
- Ganztägig
- Sprache
- Deutsch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch
- Durchführung
- In Präsenz
- Veranstaltungsort
- Simón-Bolívar-Saal,
Ibero-Amerikanisches Institut,
Potsdamer Straße 37,
10785 Berlin
Anmeldung bis zum 24. Mai 2026
AnmeldenLateinamerika zählt weltweit zu den Regionen mit der größten Dichte von demokratisch gewählten Regierungen. Aber vielerorts steht die Demokratie unter Druck: Eine sinkende Qualität der Demokratie, politische Polarisierung, wachsende Gewalt und Unsicherheit, fortbestehende soziale und ökonomische Ungleichheiten, autoritäre Tendenzen und eine anhaltende Legitimations- und Repräsentationskrise prägen die politische und gesellschaftliche Realität in vielen Ländern der Region. Gleichzeitig setzen sich soziale und indigene Bewegungen für eine demokratische Erneuerung ein, für mehr Autonomie und Partizipation, für eine Demokratie, die soziale Gerechtigkeit, kulturelle Pluralität und die kritische Auseinandersetzung mit dem Erbe der Vergangenheit ernst nimmt.
Die Tagung thematisiert die vielfältigen Aspekte des Kampfes um die Demokratie in Lateinamerika aus multidisziplinärer Perspektive, sie will aber auch über die Grenzen der Region hinausschauen, nicht zuletzt auf Europa, wo viele Demokratien mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind. Dabei geht es auch um grenzüberschreitende Prozesse der internationalen Vernetzung und Zusammenarbeit, die demokratieförderliche, aber auch demokratiefeindliche Auswirkungen haben können.
Veranstaltungsort
Simón-Bolívar-Saal,
Ibero-Amerikanisches Institut,
Potsdamer Straße 37,
10785 Berlin
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