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Veranstaltung

10 Jahre seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens in Kolumbien: Bilanz und aktuelle Herausforderungen

Die Veranstaltung lädt zu einem  Austausch über das akademische und praktische Lernen im Friedensprozess, den Zugang zur Justiz und den Kampf gegen die Straflosigkeit in Kolumbien ein. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines komplexen Gewaltkontextes, in dem versucht wird, sich weiterhin für die friedliche Lösung von Konflikten einzusetzen.

Vortrag, Diskussion

Wichtige Details

Datum / Dauer: Mittwoch, 16.09.2026

Uhrzeit
17:00 - 20:30
Sprache
Deutsch, Spanisch
Durchführung
In Präsenz
Eintritt
Eintritt frei
Veranstaltungsort
Simón-Bolívar-Saal,
Ibero-Amerikanisches Institut,
Potsdamer Straße 37,
10785 Berlin

Ohne Anmeldung

Im Jahr 2016 wurde das Friedensabkommen zwischen dem kolumbianischen Staat und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens, Volksarmee (FARC-EP), der ältesten Guerillabewegung der westlichen Hemisphäre, unterzeichnet. Der vier Jahre andauernde Verhandlungsprozess mündete in der Unterzeichnung eines Sechs-Punkte-Abkommens, das Themen vom Ende des Konflikts bis hin zur Agrarreform, der politischen Partizipation und der Politik im Umgang mit illegalen Drogen im Land umfasst.

Der Verhandlungsprozess und die Umsetzung des Abkommens führten zur Einführung eines neuen Systems der Übergangsjustiz, das weltweit als Vorbild gilt. Die Umsetzung des Abkommens war mit zahlreichen Erkenntnissen, aber auch Herausforderungen verbunden. Zehn Jahre nach der Unterzeichnung sind neue Formen der Gewalt aufgetreten und weitere Akteure sind hinzugekommen. Darüber hinaus haben vielfältige politische Diskussionen den Umsetzungsprozess und damit den Aufbau eines stabilen und dauerhaften Friedens beeinflusst.

Um die Besonderheiten des Prozesses sowie dessen Potenziale und Beiträge in den Bereichen Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Kultur besser zu verstehen, werden sowohl Erfahrungen aus dem kolumbianischen Kontext als auch aus der Zusammenarbeit mit Deutschland im Rahmen der Unterstützung des Friedensprozesses beleuchtet. Die Veranstaltung lädt zu einem  Austausch über das akademische und praktische Lernen im Friedensprozess, den Zugang zur Justiz und den Kampf gegen die Straflosigkeit in Kolumbien ein. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines komplexen Gewaltkontextes, in dem versucht wird, sich weiterhin für die friedliche Lösung von Konflikten einzusetzen.

Veranstaltung auf Deutsch mit Simultanübersetzung ins Spanische

 

17.15 – 17.30 h
Begrüßung und Einführungsworte

17.30 – 18.00 h
Vortrag
10 Jahre seit der Unterzeichnung der Friedensabkommen in Kolumbien: Herausforderungen, Erfolge und Erkenntnisse
Stefan Peters (Justus-Liebig-Universität Gießen – CAPAZ-Institut)
Indira Murillo (CAPAZ-Institut)

18.00 – 19.30 h
Podiumsdiskussion
Perspektiven für Frieden und Sicherheit in Kolumbien

Referent*innen:
Jonas Wolff (Goethe-Universität Frankfurt)
Solveig Richter (Universität Leipzig)
Viviana García Pinzón (Universität Freiburg)
Indira Murillo (CAPAZ-Institut)
Moderation: Juliana González (Justus-Liebig-Universität Gießen)

© T. Quintero

20260916_Plakat_CAPAZ-Friedensprozess_dt.pdf

Diese Datei steht zum Download bereit. Der Dateityp ist PDF, und die Dateigröße ist 3,9 MB.
20260916_Plakat_CAPAZ-Friedensprozess_dt.pdf PDF 3,9 MB (öffnet neues Fenster), (diese Datei ist nicht barrierefrei)

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Veranstaltungsort

Simón-Bolívar-Saal,
Ibero-Amerikanisches Institut,
Potsdamer Straße 37,
10785 Berlin

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