Fiebrig, Karl (1869-1951)
Karl Fiebrig war ein deutscher Botaniker mit den Spezialfächern Pflanzenökologie und Insektenbiologie. Er lebte von 1910-1936 in Asunción (Paraguay), wo er 1914 den Jardín Botánico y Zoológico de Asunción gründete, dessen Direktor er bis 1936 war. Um Pflanzensammlungen für europäische Museen anzulegen, reiste er von 1903-1904 durch Bolivien und von 1904-1909 durch Paraguay. In Anerkennung dieser Arbeit verlieh ihm die Philipps-Universität Marburg 1923 den Doctor Honoris Causa („wegen seiner Verdienste um den deutschen Namen in Südamerika“). Von 1936-1945 war er als Länderreferent (Argentinien, Kolumbien, Paraguay, Uruguay) und als Fachreferent für Biologie im heutigen Ibero-Amerikanischen Institut (IAI), Sitftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin tätig. Nach 1945 wanderte er nach Argentinien aus und arbeitete dort im Instituto Miguel Lillo der Universidad Nacional de Tucumán als Botaniker.
Material:
19 Mappen
• 1 Manuskript („Die Pflanzenwelt Südamerikas mit Berücksichtigung der ökologisch dazu gehörenden mittelamerikanischen Flora. Versuch einer vergleichenden Übersicht über die Lebensverhältnisse der Pflanzen und die Beziehungen zwischen Floren und Umwelt“)
• Liste mit nach Fiebrig benannten Pflanzen
• Korrespondenz (mit Erben Fiebrigs)
• Unterlagen zur Familie Fiebrig
• biografische Informationen
• 2 Fotoalben
• ca. 470 Fotografien und Postkarten
• Sonderdrucke, Zeitschriften, Bücher
Schlagwörter: Paraguay, Botanik