Ibero-Amerikanisches Institut
Preussischer Kulturbesitz


Bibliotheksregale




Quesada, Vicente Gaspar (1830-1913) / Quesada, Ernesto (1858-1934)

Manuskripte, Zeitungsartikel, Notizen, Dokumente, Gedichte, allgemeine Korrespondenz und Familienkorrespondenz, sowie zahlreiche Photos bilden den Nachlass Quesada, der sich eigentlich in drei Nachlässe gliedert: den des argentinischen, Diplomaten Vicente Gaspar Quesada (1830-1913), seines Sohnes und Juristen Ernesto Quesada (1858-1934) und dessen zweiter Ehefrau, der deutschen Schriftstellerin Leonore Niessen Deiters (1879-1939). Im Jahre 1928 hatte Ernesto Quesada seine Privatbibliothek dem Staate Preussen vermacht, ca. 80.000 Bände, darunter auch eine größere Handschriftensammlung. Diese Schenkung war Auslöser für die Gründung des Ibero-Amerikanischen Instituts im Jahr 1930. Die Bücher aus dieser Schenkung wurden in die Bestände des IAI eingearbeitet. Ein Teil davon und die Handschriftensammlung gingen im Krieg verloren. Der aktuelle Nachlass besteht aus Dokumenten, die Ernesto Quesada 1928 mit in die Schweiz nahm und die erst nach seinem Tode in den Besitz des IAI gelangten. Dabei handelt es sich um unveröffentlichte Manuskripte und Buchprojekte seines Vaters und Korrespondenz aus seinen letzten Lebensjahren, darunter auch die Spengler-Briefe. Der Nachlass wurde 1983 von R. Liehr bearbeitet und 1993 von G. Vollmer inventarisiert und beschrieben.



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