On both shores at once: Literarische Verortungspraktiken lateinamerikanischer Migrantinnen in den USA
Vortrag in der Vortragsreihe “250 Jahre Unabhängigkeit der USA: Hemisphärische Perspektiven” des Ibero-Amerikanischen Instituts im Rahmen von “We the People – Programminitiative der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zum 250. Unabhängigkeitstag der USA”
Key information
Date / duration: Thursday, 17.09.2026
- Time
- 18:00 - 20:00
- Language
- German
- Realisation
- In presence
- Admission
- Eintritt frei
- Location
- Simón-Bolívar-Saal,
Ibero-Amerikanisches Institut,
Potsdamer Strasse 37,
10785 Berlin
Die USA sind das Haupt-Einwanderungsland für Menschen aus Lateinamerika. In ihrem Vortrag widmet sich Miriam Lay Brander (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) literarischen Darstellungen von Migration durch in den USA lebende Autorinnen und geht anhand ausgewählter Texte aus dem 21. Jahrhundert der Frage nach, welche Bezüge die Protagonist*innen dieser Erzählungen zu ihren Ankunftsorten herstellen. Dies betrifft zum einen die konkreten Praktiken, mit denen sie sich innerhalb unterschiedlicher räumlicher und zeitlicher Rahmen orientieren. Zum anderen werden die narrativen Verfahren untersucht, mit denen die erzählenden Migrantinnen neue Bedeutungsrahmen mit bisherigen abgleichen, imaginative Verbindungen zwischen dem zurückgelassenen Ort und dem Ankunftsort herstellen und vergangene Erfahrungen mit der gelebten Gegenwart und mit Zukunftserwartungen verknüpfen.
Auf diese Weise lenkt der Vortrag die Aufmerksamkeit auf spezifisch weibliche Migrationserfahrungen, die sich in literarischen Texten auf besonders ausdrucksstarke Weise artikulieren.
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Location
Simón-Bolívar-Saal,
Ibero-Amerikanisches Institut,
Potsdamer Strasse 37,
10785 Berlin
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