Ibero-Amerikanisches Institut
Preussischer Kulturbesitz


Figuren Don Quijote und Sancho Pansa




Zur Rezeption der lateinamerikanischen Philosophie in Deutschland
Vortragsreihe "Wissensproduktion und Kulturtransfer im transregionalen Kontext"

Raúl Fornet Betancourt

Vortrag

Die lateinamerikanische Literatur hat weltweit große Resonanz und Anerkennung erfahren. Demgegenüber hat die lateinamerikanische Philosophie bis heute mit großen Schwierigkeiten der Rezeption, ja sogar mit Problemen der Anerkennung als Philosophie überhaupt zu kämpfen. Dies gilt nicht nur für den deutschsprachigen Raum, wo Hegels Urteil über das geistige Leben in (Latein-)Amerika als "… nur der Widerhall der Alten Welt und der Ausdruck fremder Lebendigkeit…" als belastendes Vorurteil noch zu wirken scheint.

Vor diesem Hintergrund analysiert Dr. Raúl Fornet-Betancourt (Universität Bremen/RWTH Aachen) die Rezeption lateinamerikanischer Philosophie in Deutschland, wobei sowohl historische als auch systematische Aspekte berücksichtigt werden. Zudem werden auch Perspektiven für die Förderung der philosophischen Beziehungen zwischen Lateinamerika und Deutschland skizziert.

Porträt Raúl Fornet Betancourt
© Institut Weltkriche und Mission, https://www.youtube.com/watch?v=v_7FpBCHYvU

Termin und Ort

Donnerstag, 22.11.2018
17.00 Uhr
Konferenzraum

Sprache

Deutsch

Weitere Informationen

Vortragsreihe "Wissensproduktion und Kulturtransfer im transregionalen Kontext"



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