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Figuren Don Quijote und Sancho Pansa


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Weg von der Zeugenschaft, hin zur Fiktion: Für eine Lektüre lateinamerikanischer Romane als Erinnerungsliteratur

Christoph Schamm

Vortrag

Testimonialliteratur ist eines der wichtigsten Schlagworte, wenn es um lateinamerikanische Literatur geht. Das aussagekräftige Zeugnis einzelner Individuen, so scheint es, ist in postkolonialen Erinnerungskulturen von besonderer Bedeutung. Dennoch: Wäre es nicht auch von Nutzen für die Aufarbeitung problematischer jüngerer Vergangenheit, etwa der Militärregimes in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wenn die literaturwissenschaftliche Erinnerungsforschung ihren Blick stärker auf dezidiert fiktionale Texte richtete? Schließlich treten die Mythen und Traumata einer Gesellschaft gerade in ihren Erzähltexten zutage. Der Vortrag des Literatur- und Kulturwissenschaftlers Dr. Christoph Schamm, Forschungsstipendiat des DAAD am IAI, ist ein Plädoyer, die lateinamerikanische "nueva novela" als Erinnerungsliteratur zu lesen.


© Ana Helena Krause

Termin und Ort

Dienstag, 27.3.2012
19.00 Uhr

Kulturforum Potsdamer Platz
Kunstgewerbemuseum
Vortragssaal
Matthäikirchplatz 4/6, 10785 Berlin

Sprache

Deutsch



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