Ibero-Amerikanisches Institut
Preussischer Kulturbesitz


Figuren Don Quijote und Sancho Pansa




Themenschwerpunkte

In jährlichen thematischen Schwerpunkten greift das Ibero-Amerikanische Institut zentrale Themen und Entwicklungen Ibero-Amerikas auf und setzt sich mit ihnen in unterschiedlichen Formaten und aus verschiedenen Perspektiven auseinander.

  • Mexiko 2016

    Mexiko und Deutschland haben für 2016 / 2017 die Durchführung von gegenseitigen Länderjahren beschlossen, durch welche die Kenntnisseüber die Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie im jeweils anderen Land vertieft werden soll. Das Mexiko-Jahr in Deutschland beginnt am 11. April 2016 in Berlin mit der Eröffnung der Ausstellung "Die Maya – Sprache der Schönheit" im Martin-Gropius-Bau im Rahmen des Staatsbesuchs des mexikanischen Präsidenten, Enrique Peña Nieto.Das Ibero-Amerikanische Institut nimmt das duale Jahr zum Anlass, um sich in einem Themenschwerpunkt Mexiko mit der Geschichte und Gegenwart des Landes und seinen Beziehungen zu Deutschland, Europa und den Amerikas auseinanderzusetzen. Hierbei kooperiert es mit einer Reihe von Partnern aus Wissenschaft und Kultur. Ziel ist es, mit einem breiten Spektrum an Veranstaltungen, die von Lesungen, Vorträgen, Tagungen bis zu Filmvorführungen und Ausstellungen reichen, ein vielfältiges Bild des einwohnerreichsten spanischsprachigen Landes zu vermitteln. Ein Höhepunkt ist eine vom Institut organisierte Vortragsreihe, die Teil des Rahmenprogramms zur Maya-Ausstellung ist.

  • Spanien 2016

    Das Ibero-Amerikanische Institut (IAI) widmet Spanien in diesem Jahr einen Themenschwerpunkt. Gemeinsam mit dem Instituto Cervantes und der Botschaft von Spanien sowie anderen Partnern wird es dabei besonders Miguel de Cervantes ehren, dessen 400. Todestag ein willkommener Anlass ist, sich seinem Werk aus heutiger Perspektive zu nähern. Sein „Don Quijote“ gilt als Gründungstext der modernen Literatur und inspiriert auch heutige spanische Schriftsteller, die ihre Beziehung zu Autor und Werk in Gesprächen und Lesungen darstellen werden.Die Ausstellung zur Kunst Spaniens im 17. Jahrhundert, dem Zeitalter des „Siglo de Oro“ in der Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin nimmt das IAI als Ausgangspunkt, um sich mit der vielfältigen und lebendigen Kultur des Landes in ihren unterschiedlichen Facetten von der Vergangenheit bis in die Gegenwart auseinanderzusetzen. Musikalisch ehrt das IAI am 20. Mai 2016 den großen spanischen Komponisten Enrique Granados mit einem Konzert des Dua Mandara (Rike Eckhardt, Mandoline / Virginia Yep, Gitarre) als Hommage zu dessen 100. Todestag.

  • 20 Jahre Städtepartnerschaft Berlin - Buenos Aires

    2014 jährt sich zum 20. Mal die Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Buenos Aires. Das Ibero-Amerikanische Institut beteiligt sich seit Anfang des Jahres mit einem facettenreichen Veranstaltungsprogramm an diesem Jubiläum. Über Konzerte, Podiumsdiskussionen, Vorträge und Filme soll jenseits der vorherrschenden Klischees und Stereotypen ein Eindruck der kulturellen Vielfalt von Buenos Aires vermittelt und eine Brücke zu Berlin gespannt werden.Einer der Höhepunkte des Programms ist Anfang Juli die Feier des 50. Geburtstags der international beliebten Comicfigur Mafalda. Das gewitzte argentinische Mädchen bringt mit ihrem zweifelnden Blick die Welt der Erwachsenen immer wieder zum Nachdenken. Ihr Schöpfer Joaquín Salvador Lavado, besser bekannt als Quino, wird im Oktober mit dem Prinz-von-Asturien-Preis geehrt werden. Darüber hinaus werden in der Veranstaltungsreihe zu Berlin-Buenos Aires auch aktuelle gesellschaftliche Themen aufgegriffen, die beide Städte miteinander verbinden. So setzt sich das Künstlerkollektiv migrantas mit den Themen Migration, Identität und interkultureller Dialog auseinander. Zeitgleich zur Podiumsdiskussion am IAI werden Piktogramme in das Berliner Stadtbild getragen, die Migrantas erarbeitet hat, um die soziale Situation von Migrantinnen zu visualisieren.Das Ibero-Amerikanische Institut kooperiert im Kontext der Veranstaltungsreihe mit der Senatskanzlei Berlin, der Botschaft von Argentinien, den Freunden des IAI und weiteren institutionellen Partnern.

  • 1914.Aufbruch.Weltbruch

    Im Jahr 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum einhundertsten Mal. Dies nehmen die Einrichtungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz - die Staatlichen Museen zu Berlin, die Staatsbibliothek zu Berlin, das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, das Ibero-Amerikanische Institut und das Staatliche Institut für Musikforschung - zum Anlass, sich in zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen mit dieser Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts und den vorausgegangenen Jahren des künstlerischen und technischenAufbruchs in die Moderne zu beschäftigen.Seinem regionalen Profil entsprechend untersucht das IAI die Wahrnehmung des Kriegs in Lateinamerika, einer Weltregion, die kulturell, politisch und ökonomisch bis heute eng mit Europa verwoben ist. Der Erste Weltkrieg erschütterte in vielerlei Hinsicht die Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika. Der Kriegsausbruch löste Bestürzung aus und wurde von lateinamerikanischen Kommentatoren schnell als "größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte" wahrgenommen, die die gesamte Welt verändern würde. Über die Interdependenzenzwischen den globalen Entwicklungen und den lokalen Prozessen in Lateinamerika während des Ersten Weltkriegs ist bislang wenig bekannt. Deshalb setzt sich das Ibero-Amerikanische Institut in Kooperation mit dem Lateinamerika-Institut der FU Berlin und der Einstein Stiftung Berlin im Rahmen einer Ausstellung und einer Vortragsreihe mit diesem Thema auseinander. Ziel des Themenschwerpunkts des Ibero-Amerikanischen Instituts ist es, die Perspektive auf den Ersten Weltkrieg zu dezentrieren und ihn "von den Rändern" aus zu betrachten.

  • Ansichten aus Brasilien

    Made in Brazil: In den letzten Jahren hat Brasilien an globaler Bedeutung gewonnen. Dementsprechend rückt das Land auch immer stärker in das öffentliche Bewusstsein in Deutschland. Ausdruck hiervon ist die Tatsache, dass Brasilien Gastland auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse sein wird. Auch startet im Mai die Initiative "Deutschland + Brasilien 2013-2014. Wo Ideen sich verbinden" der Bundesregierung, die über eine Vielzahl kultureller und wissenschaftlicher Aktivitäten in Brasilien den transatlantischen Dialog und Austausch verstärken möchte. Das Ibero-Amerikanische Institut ist Partner dieser Initiative und organisiert 2013 - 2014 den Themenschwerpunkt „ANSICHTEN aus Brasilien“. Hierbei kooperiert es mit mit dem Brasilianischen Kulturministerium, der Fundação Biblioteca Nacional sowie einer Reihe von Partnern aus Wissenschaft und Kultur. Ziel ist es, mit einem breiten Spektrum an Veranstaltungen, die von Lesungen, Vorträgen, Tagungen bis zu Filmvorführungen und Ausstellungen reichen, ein differenziertes Bild von Brasilien zu vermitteln und das bevölkerungsreichste Land Südamerikas in seiner Vielfalt und seiner Widersprüchlichkeit zu zeigen. Es wird also Bekanntes und Unbekanntes aus Brasilien zu erfahren und zu entdecken sein.

  • Berlin - Hauptstadt für die Wissenschaft 2010

    Das Jahr 2010 ist ein Jubiläumsjahr für die Wissenschaft in Berlin. Nicht allein das Ibero-Amerikanische Institut feiert seinen 80. Geburts¬tag. Sondern auch einer seiner wichtigen Kooperationspartner, das Lateinamerika-Institut der Freien Universität, wird 40 Jahre alt. Und das Forschungsnetzwerk Lateinamerika Berlin-Brandenburg besteht jetzt seit zehn Jahren. Diese für die Regionalforschung so wichtigen Jubiläen reihen sich ein in die Gründungsfeiern der ältesten Wissenschaftseinrichtungen der Stadt: die Staatsbibliothek zu Berlin, die Charité, die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Max-Planck-Gesellschaft. Das IAI führt unter dem Schwerpunktthema "Berlin – Hauptstadt für die Wissenschaft 2010" eine Reihe von Veranstaltungen durch.



2007 || Ibero-Amerikanisches Institut Preussischer Kulturbesitz
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