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Moderne in den Metropolen. Roberto Arlt und Alfred Döblin.

Martínez de Richter, Marily (Hrsg.)
Würzburg: Königshausen & Neumann, 2007, 178 S.
ISBN: 978-3-8260-3198-4

Die vorliegenden Studien über Roberto Arlt als Repräsentant einer peripheren, lateinamerikanischen Moderne und Alfred Döblin als Klassiker der europäischen Moderne eröffnen neue Wege und Ansätze, um die urbanen und kulturellen Folgen der Modernisierung in ihrer globalen, über Europa hinausgehenden Dimension zu begreifen. Sie fragen nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Modernisierungsprozesse im Buenos Aires und im Berlin der zwanziger Jahre sowie nach der literarischen Darstellung der damit verbundenen urbanen Erfahrungen in den neuen Metropolen. Die Texte von Arlt und Döblin sind dabei von zentraler Bedeutung für die Entwicklung des modernen Großstadtromans über die beiden Metropolen hinaus. Der Vergleich beider Autoren eröffnet daher neue Perspektiven für die Untersuchung des Großstadtromans im globalen Kontext und erschließt gleichzeitig einen Zugang zu einem in Deutschland weitgehend unbekannt gebliebenen "Klassiker" der argentinischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Der Band vereint eine Auswahl von Beiträgen, die im Rahmen der vom Ibero-Amerikanischen Institut und der Kulturabteilung der Stadt Buenos Aires in beiden Städten veranstalteten Symposien "Moderne in den Metropolen. Roberto Arlt und Alfred Döblin" im Herbst 2004 präsentiert wurden.



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