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Preussischer Kulturbesitz


Figuren Don Quijote und Sancho Pansa




Waldschutz und alternative Entwicklung verbinden – neue Ansätze in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Kolumbien

Diskussion

Der illegale Kokaanbau führt zu massiver Entwaldung. Dieser kausale Zusammenhang ist kaum bekannt, stand doch jahrelang die Rolle der Drogenökonomie im bewaffneten internen Konflikt im Vordergrund.

Die GIZ fördert im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Kolumbien Maßnahmen zur Verringerung der Entwaldung und nimmt dabei den Kokaanbau in den Blick – ein neuartiger Ansatz der internationalen Zusammenarbeit. Eine wichtige Rolle spielt hierbei der Austausch mit Thailand. Dort ist es gelungen, durch nachhaltige Entwicklung den illegalen Schlafmohnanbau nahezu vollständig zu überwinden.

Die Vorhaben Wald- und Klimaschutz (REDD+) und Globale Partnerschaft für Drogenpolitik und Entwicklung (GPDE) stellen gemeinsam mit kolumbianischen und thailändischen Regierungsvertretern ihre Arbeit vor.

Grußwort: Dr. Jörg Pietsch, Leiter der Geschäftsstelle der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Berlin

Referenten:

S.E. Dr. Dhiravat Bhumichitr, Botschafter des Königreichs Thailand, Berlin

Daniel Brombacher, Leiter „Globale Partnerschaft für Drogenpolitik und Entwicklung (GPDE)“ GIZ, Berlin

Rhena Hoffmann, Leiterin „Wald- und Klimaschutz-Vorhaben/REDD+“, GIZ, Bogotá

Cesar Augusto Rey Angel, Direktor Referat „Waldschutz und Biodiversität“, Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung, Bogotá

Moderation: Prof. Dr. Günther Maihold, Stellv. Direktor, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin


GPDPD © Kokapflanze

Termin und Ort

Dienstag, 19.9.2017
18.00 Uhr
Simón-Bolívar-Saal

Sprache

Deutsch, Spanisch, Englisch mit Simultanübersetzung Spanisch-Englisch

Kooperationspartner

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH



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