Ibero-Amerikanisches Institut
Preussischer Kulturbesitz


Dachansicht von Weitem




Fotografische Expeditionen Teobert Malers im Mexiko des 19. Jahrhunderts

Laufzeit04.07.2017-31.12.2018
KoordinationDr. Gregor Wolff
Förderer

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Auswahl

1. Mitantragsteller

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2. Projektgruppe

WissenschaftlerInnen

  • Dr. Iken Paap   
  • Dr. Gregor Wolff   

MitarbeiterInnen des IAI

  • Gudrun Schumacher   

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3. Kurzbeschreibung

Ausgangslage

Teobert Maler (1842-1917) gilt als einer der bedeutendsten Forschungsfotografen des 19. Jahrhunderts. Kein anderer hat so viele unbekannte Maya-Ruinen entdeckt und dokumentiert. Seine Fotografien sind noch heute wichtige Zeugnisse für Studien zur Architektur und zu den Inschriften der Maya-Zivilisation. Viele der von Maler fotografierten, beschriebenen und gezeichneten Ruinen wurden erst Jahrzehnte später wieder von Forschern aufgesucht. Dabei wurde oftmals festgestellt, dass Gebäude weiter beschädigt oder gar zusammengestürzt waren. Daher stellen Malers Fotografien und Aufzeichnungen auch für die heutige Archäologie ein außerordentlich wichtiges und unikales Quellenmaterial dar, was das nachhaltige wissenschaftliche Interesse am Bestand erklärt.
Das IAI ist im Besitz von ca. 2.700 Fotografien, 7 Manuskripten, 15 Notizbüchern, 145 Skizzen oder Plänen, ca. 230 Blatt Korrespondenz und 370 Blatt loser Notizen. Es gibt gegenwärtig zahlreiche Forschungsprojekte, die auf dem Nachlass aufbauen, sie können ihn jedoch aufgrund der noch fehlenden formalen Erschließung und Digitalisierung nur partiell einbeziehen.
Die formale Erfassung, Digitalisierung und Zurverfügungstellung der Maler-Bestände in den Digitalen Sammlungen des IAI schafft hervorragende Voraussetzungen für zukünftige Forschungsprojekte.

Ziele

Mit der geplanten wissenschaftlichen und formalen Erschließung des fotografischen Werks und des schriftlichen Nachlasses von Teobert Maler sowie aller wichtigen Publikationen im Kontext seines Schaffens und der Digitalisierung der Materialien werden die zum Großteil unveröffentlichten oder unzugänglichen Dokumente erstmalig der Wissenschaft zur Verfügung gestellt. Auf Grundlage der Regeln zur Erschließung von Nachlässen und Autographen wird der gesamte Bestand in eine konservatorisch optimale Aufbewahrung überführt. Nach Abschluss des Projekts werden die Informationen auch über die Portale Europeana, die Deutsche Digitale Bibliothek und SPK-Digital der Forschung zur Verfügung gestellt.

Arbeitsplan

Geplant ist eine mengenorientierte Erschließung nach thematischen, regionalen oder sachlichen Konvoluten, eine Einzelerfassung der Fotografien und der Korrespondenz ist nicht vorgesehen. Die Rückseiten der Fotografien werden ebenfalls digitalisiert, denn diese sind mit handschriftlichen Informationen versehen. Nach der Digitalisierung müssen die Einbände der über 100 Jahre alten und bereits stark beschädigten Manuskripte, Reise- und Notizbücher restauriert werden.

Zu erwartende Ergebnisse

Vorgesehen sind die Erarbeitung einer Veröffentlichung / eines Bildbandes; die Darstellung der Sammlung in den Digitalen Sammlungen des IAI sowie die Präsentation der Projektergebnisse auf einer wissenschaftlichen Fachtagung.

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4. Produkte

Publikationen

  • Fotoband



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