Informationszentrum
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Ein Eldorado des Wissens
Das Ibero-Amerikanische Institut (IAI) hat sich zum bedeutendsten Informationszentrum über Lateinamerika, Spanien und Portugal im deutschsprachigen Raum entwickelt. Viele kommen hierher, um sich anhand der umfangreichen Bestände verschiedener Medien - vom Buch bis zur Landkarte, von der Zeitschrift bis zur DVD - über die unterschiedlichsten Aspekte dieser Regionen zu informieren. Andere nehmen als GastwissenschaftlerIn, StipendiatIn, JournalistIn oder interessierter Laie die Beratung und Expertise der InstitutsmitarbeiterInnen im Bereich der Forschung in Anspruch. Wieder andere halten sich durch die Teilnahme an einer Veranstaltung des IAI über aktuelle Entwicklungen und Kulturströmungen in Lateinamerika, der Karibik sowie auf der Iberischen Halbinsel auf dem Laufenden. EntscheidungsträgerInnen aus Politik, Wirtschaft und Kultur fragen gezielte Informationen aus und über Ibero-Amerika nach. Botschaften wollen durch Informationsaustausch eine Brücke zwischen der eigenen und der deutschen Kultur bauen. Das Ibero-Amerikanische Institut sollte stets mehr sein als eine Bibliothek und ist auch weitaus mehr als eine Bibliothek – doch was wäre dieses vielschichtige Informationszentrum ohne seine Bibliothek?
Bereits bei seiner Gründung verfügte das Institut über eine beachtliche Sammlung an Materialien aus und über Lateinamerika und beherbergte die größte Sammlung für diesen Kulturraum in Deutschland. Mehr als sieben Jahrzehnte lang wurde kontinuierlich an der Entwicklung des Bestandes gearbeitet, gekauft, getauscht und wurden Geschenke eingeworben. Die Sammlung zog stets WissenschaftlerInnen und Studierende an. Viele WissenschaftlerInnen beteiligten sich an den Forschungen des Institutes, und ob aus Deutschland, Europa oder Lateinamerika, alle waren und sind daran interessiert, dass ihre eigenen Werke im Institut vertreten sind. Die Verbindung von Forschungs- und Kulturinstitut, Bibliothek und Informationszentrum hat in dieser Form eine Sammlung hervorgebracht, die ihresgleichen sucht. Mit seinen Beständen stellt das IAI – von seinen LeserInnen stets "Ibero" genannt – die größte Sammlung zu Lateinamerika, Spanien und Portugal in Europa. Weltweit ist es die drittgrößte Sammlung nach der Library of Congress, Washington D.C und der Nettie-Lee-Benson-Collection der University of Texas at Austin.
Die vergleichsweise junge Bibliothek des Ibero-Amerikanischen Institutes beherbergte stets moderne Bestände, die Schenkung Quesada war eine herausragende Sammlung an zeitgenössischen Werken. Der Schwerpunkt der IAI-Bestände beginnt ab den 80er Jahren des 19. Jahrhundert und hat im 20. Jahrhundert eine Dichte, die ihresgleichen sucht. Wer Inkunabeln, Frühdrucke oder Maya Codices im Original sucht, wird weitestgehend vergebens suchen. Wer dagegen Universitätsschriften, Fachliteratur und Faksimiledrucke sucht, der wird im IAI fündig. Welches ist das wertvollere Buch? Ein Jahrhunderte altes, prächtiges, in Gold gebundenes Werk, das in zahlreichen Bibliotheken der Welt zu finden ist? Oder ein unscheinbares Programm einer längst vergessenen Partei, ein unbekannter Roman oder eine Dissertation, die einzig und allein noch in den Beständen des IAI zu finden ist? Oder ein Gedichtband von Pablo Neruda, der 1923 in zweihundert Exemplaren erschien und den Namenszug des damals noch unbekannten Schriftstellers trägt? Oft erschließt sich der Wert einer Sammlung erst nach vielen Jahren, und was dem einen Wissenschaftler bestenfalls ein Schulterzucken hervorruft, versetzt einen anderen in freudige Erregung.
Das erstmals im Jahr 2000 schriftlich erstellte Sammlungskonzept der Bibliothek gibt den Rahmen für die Erwerbungen vor, die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie angewandte Naturwissenschaften bilden dabei den Schwerpunkt. Um den Besonderheiten des lateinamerikanischen Buchmarktes gerecht zu werden, hat das IAI stets eigene Wege suchen müssen, um ein zuverlässiges Niveau der Literaturbeschaffung zu gewährleisten. Erwerbungsreisen für die Bibliothek stellen dabei eine Besonderheit dar. Seit den 1970er Jahren arbeitet die Bibliothek nach den US-amerikanischen Modellen von Approval Plans. Buchhändler vor Ort, quasi Agenten des Institutes, kaufen entsprechend Blanket Order Verträgen die vom IAI inhaltlich und formal vorgegebenen Publikationen auf und sorgen durch schnelle Lieferung dafür, dass Neuerscheinungen nach wenigen Wochen im Institut verfügbar sind.
Das IAI wird in seiner Arbeit seit Jahren in großzügiger Weise von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Im Rahmen des Programmes für Sondersammelgebiete betreut die Bibliothek den Bereich Ibero-Amerika.
Der Bestand der Bibliothek des Ibero-Amerikanischen Institutes ist ein Erfolg gemeinsamer Anstrengungen von BibliothekarInnen, WissenschaftlerInnen und interessierten LeserInnen, vor allem aber auch der ibero-amerikanischen Welt. Besuche von PräsidentInnen, PolitikerInnen, SchriftstellerInnen, KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und StipendiatInnen aus Lateinamerika, Spanien und Portugal sowie nachhaltige Kontakte sorgen für einen stetigen Zustrom an Schenkungen in Form von Büchern, Zeitschriften und anderen Materialien, die die Ankäufe der Bibliothek auf großzügige Art und Weise ergänzen und abrunden. Mehr als ein Drittel der jährlichen Zugänge gelangen als Geschenke oder über den Tausch in die Bibliothek und verleihen dem Eldorado des Wissens seinen Glanz – ein Umfang, der einmalig im deutschen Bibliothekswesen sein dürfte.
In Form seiner Sondersammlungen hat das IAI systematisch Materialien zusammengetragen, die an wissenschaftlichen Bibliotheken eher unüblich sind. In den erst teilweise bearbeiteten Nachlasssammlungen des IAI sind noch unbekannte Schätze zu heben. Das im Jahr 2000 gegründete Referat Nachlässe und Sondersammlungen erschließt, teilweise mit Projektmitteln der DFG wie im Fall des Nachlasses von Max Uhle, Manuskripte, Briefe, Tagebücher, unveröffentlichte Werke etc. von Gelehrten, WissenschaftlerInnen, SchriftstellerInnen, SammlerInnen und Institutionen. Das unveröffentlichte Vokabular mesoamerikanischer Indianersprachen von Eduard Seler wartet genauso auf seine Erstveröffentlichung wie das Urmanuskript von Saverio el Cruel von Roberto Arlt. Jährlich gelangen neue Sammlungen, meist als Geschenk in die Bibliothek. Jüngste Beispiele sind Nachlässe und Archive von Alejandro Weberbauer, Wolfgang Hirsch-Weber oder dem Argentinischen Tageblatt.
In den über 26.000 Tonträgern der Phonothek, von der Schellackplatte bis zur DVD, ist neben einer fast vollständigen Sammlung von klassischer ibero-amerikanischer Musik jede Musikrichtung in breiter Auswahl zu finden. Die Phonothek vereint neben Folkloremusik, Salsa und Tango, Samba und Reggae, Son und Fado, Flamenco und Corridos auch Kurioses wie Vogelstimmen und Eisenbahnzüge, Ernsthaftes wie Mitschnitte von Schriftsteller und Politikern, ethnographische Aufnahmen, Sprachkurse und seit neuestem Hörbücher.
Die Kartensammlung mit ihren über 69.000 Landkarten, Stadtplänen, historischen Karten, Stichen und Handzeichnungen, Luft- und Weltraumaufnahmen sowie thematischen Karten wie Sprach- oder Wirtschaftskarten eröffnet neue Blickwinkel, lässt Grenzen fallen und wieder auferstehen und eröffnet Meereszugänge, wo Kriege sie geschlossen haben, verbindet Vergangenheit mit der Gegenwart, schafft Verständnis für Weite und Raum.
In der Fotosammlung des Institutes sind illustre Fotographen wie Hugo Brehme, Guillermo Kahlo oder Marc Ferrez mit herausragenden Beispielen ihres Schaffens vertreten. Alte Glasplattenaufnahmen historischer Grabungsstätten und archäologischer Plätze stellen vielleicht die noch einzigen verbliebenen Zeugnisse vergangener Kulturen dar - oftmals Aufnahmen, die nicht oder erst unzureichend erschlossen sind und dringend restauratorischer Bearbeitung bedürfen.
Die Plakatsammlung des IAI entstand ursprünglich aus eher sporadisch zusammengetragenen Beispielen aus Kultur und Politik. Sie verfügt erst seit 2004 über ein eigenes Erwerbungs- und Erschließungskonzept. Die jüngst erworbenen Arbeiten des mexikanischen Taller de Gráfica Popular sowie die Werke von José Guadalupe Posada haben inzwischen einen Umfang erreicht, wie sie andere Kollektionen kaum aufbieten können. Diese Materialien bilden die Grundlage für eigene Ausstellungen, die nicht nur in Berlin, sondern im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in verschiedenen anderen Städten gezeigt werden.
Aber auch innerhalb des "normalen" Bibliotheksbestandes finden sich herausragende Sammlungen, die weltweit einzigartig sind. Die Biblioteca Criolla mit über 2.000 Heften argentinischer Volksliteratur (1880 bis 1920), zusammengetragen von dem Volkskundler Robert Lehmann-Nitsche, ist absolut einmalig. Eine ähnliche Kollektion zur brasilianischen Literatura de Cordel wird noch kontinuierlich erweitert und gehört schon heute international zu den größten. Beide Sammlungen wird das Ibero-Amerikanische Institut in den nächsten Jahren digitalisieren und im Internet zugänglich machen.
Im gleichen Maße, wie das Sammeln und Ergänzen der Bestände einen wichtigen Teil der Arbeit der Bibliothek ausmacht, bildet auch die Erschließung der Materialien, die Bestandserhaltung, vor allem aber die Verbesserung des Zugangs zu den Sammlungen eine Hauptaufgabe des IAI. Eine Besonderheit stellt die formale und inhaltliche Erschließung von einzelnen Aufsätzen aus Zeitschriften und Sammelwerken dar. Bis zu 10.000 Aufsätze werden so jährlich in den Katalog aufgenommen. Der seit dem Jahr 2000 geführte Current Contents Dienst, der die Inhaltsverzeichnisse von über 1.500 Zeitschriften kostenlos im Internet nachweist, verbessert ebenfalls den Zugang zu Zeitschriftenaufsätzen (www.iai.spk-berlin.de/biblioth/ccstartd.htm).
Der Zugang zu den Beständen der Bibliothek hat sich im Jahr 2005 deutlich verbessert. Die ehemals recht unübersichtliche Katalogsituation ist weitgehend überwunden. Mit der Teilnahme des IAI am Gemeinsamen Verbundkatalog (GVK) und dem Nachweis der Bestände im Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK) sind die Bibliotheksmaterialien besser auffindbar. Besonders wichtig ist, dass seit dem Jahr 2005 erstmals die Bücher, die Zeitschriften, die Nachlässe sowie alle Tonträger gemeinsam in einem elektronischen Katalog nachgewiesen werden (www.iaicat.de). Die Retrokonversion des 1,2 Millionen Katalogkarten umfassenden alphabetischen Zettelkatalogs ist nach fünf Jahren zielstrebiger Arbeit abgeschlossen. Die Konversion weiterer Zettelkataloge wie des alten Schlagwortkataloges, aber auch des Zettelkataloges der Landkarten, wird folgen. Erklärtes Ziel ist es, den Gesamtbestand des Institutes in einem einzigen elektronischen Katalog nachzuweisen und zugänglich zu machen.
In den letzten Jahren hat die Bibliothek intensiv daran gearbeitet, ihre Dienstleistungen zu verbessern und ein umfassendes Informationszentrum zu schaffen. Täglich überzeugen sich ca. 200 Leser von unseren Angeboten. Der Lesesaal wurde neu gestaltet, die Anzahl der Arbeitsplätze auf 76 erhöht und mit Anschlüssen für Notebooks ausgestattet. Der Zugang zum Internet wird durch zehn öffentliche PCs ermöglicht, weitere PCs stehen für Katalogrecherchen zur Verfügung. Das CD-ROM-Netz bietet Zugang zu ca. 200 Datenbanken und ermöglicht den Zugriff auf verschiedene nationale und internationale Onlinedatenbanken wie den Hispanic American Periodical Index-Online, die Chicano Database, die World Affairs Online, die Modern Language Association, auf Zeitschriftenvolltextdatenbanken wie JSTOR und Fuente Academica oder auf die Elektronische Zeitschriftendatenbank (EZB).
MitarbeiterInnen der Information geben fachkundig Auskunft vor Ort, bieten Fachführungen und Schulungen für Datenbanken an. Informationszentrum Ibero-Amerikanisches Institut bedeutet aber auch Kompetenz und Beratung außerhalb des Institutes. Die WissenschaftlerInnen und SpezialistInnen des IAI beraten EntscheidungsträgerInnen in Politik, Verwaltung und Kultur, vernetzen in Wissenschaft und Forschung, informieren Presse und Öffentlichkeit zu aktuellen Themen und Schwerpunkten, organisieren Informationsveranstaltungen, halten Vorträge, erarbeiten Dossiers, publizieren und stehen mit Fachwissen bei externen Anfragen zur Verfügung.
Die Materialien der Bibliothek stehen nicht nur in Berlin, sondern auch im In- und Ausland über die Fernleihe oder den kostenpflichtigen Dokumentendirektlieferdienst SUBITO zur Verfügung, Dienstleistungen die seit vielen Jahren intensiv nachgefragt werden.
Seit Ende der 90er Jahre hat die Bibliothek ihre nationale und internationale Vernetzung systematisch ausgebaut. Regelmäßige Workshops zum Thema "Erwerben aus Lateinamerika" dienen der Weitergabe von Fachkompetenz auf nationaler Ebene. Auf europäischer Ebene bildet die REDIAL (Red de Documentación e Información sobre America Latina) die wichtigste Kooperationsbasis. Der wichtigste Partner internationaler Vernetzung ist die SALALM (Seminar on the Acquisition of Latin American Library Materials), ein weltweiter Zusammenschluss von Bibliotheken und Bibliothekaren mit Sammlungsschwerpunkten zu Lateinamerika. Zahlreiche gemeinsame Projekte im Bereich der Verfilmung, Digitalisierung und internationaler Kooperation nahmen auf den jährlichen Tagungen ihren Anfang.
Mit dem Onlinegang der Virtuellen Fachbibliothek Ibero-Amerika, Spanien und Portugal Cibera im November 2004 hat die Bibliothek einen bedeutenden Schritt in Richtung hybrider Bibliothek getan. Neben den klassischen Sammlungen werden die Bestände durch Cibera digital und ortsungebunden zugänglich. Das von der DFG geförderte Gemeinschaftsprojekt Cibera ermöglicht es, über eine Metasuchmaschine gleichzeitig auf die Bestände mehrerer Bibliotheken mit relevanten Beständen zu Lateinamerika, Spanien und Portugal zuzugreifen. Zudem können qualifizierte Internetquellen, elektronische Volltexte, der Current Contents Dienst des IAI, die Datenbank deutscher LateinamerikaforscherInnen und viele weitere Ressourcen abgerufen werden (www.cibera.de).
Da die Hybridität zwischen traditionellen Sammlungen und dem ortsungebundenen Zugang zu elektronischen Ressourcen für eine angemessene Versorgung der Cientific Community eine immer größere Rolle spielt, wird auch das Informationszentrum IAI seine Anstrengungen zur Digitalisierung von Teilen der Sammlung in Zukunft noch weiter verstärken. Neben eigenen elektronischen Angeboten sieht das IAI seine Rolle dabei auch als Plattform für wissenschaftsrelevante Inhalte, es erschließt frei verfügbare digitale Quellen und stellt diese auf der Grundlage professioneller Standards und in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern zur Verfügung.
Mit der Planung und Realisierung eines zweiten Magazinstandortes für die Bibliothek, dessen Übergabe für das Jahr 2010 vorgesehen ist, hat das IAI kapazitätsmäßig eine Planungssicherheit bis weit in das 21. Jahrhundert erhalten. Eine weitere Herausforderung stellt die Massenentsäuerung geschädigter Bücher und Zeitschriften dar. Ein mehrjähriges Projekt zur Massenentsäuerung von Bibliotheksbeständen wird im Jahr 2006 beginnen, um die Sammlung auch für zukünftige Generationen zu erhalten. Auch die Erhaltung der elektronischen Bestände und Sammlungen ist eine weitere Herausforderung an die Infrastruktur des Informationszentrums. Die Langzeitarchivierung von Digitalisaten soll in Kooperation mit anderen Einrichtungen des deutschen und internationalen Bibliothekswesens realisiert werden.
In den kommenden Jahren strebt das IAI eine weitere Verbesserung des Bekanntheitsgrades seiner Sammlungen und Dienstleistungen sowie eine noch höhere Nutzungsintensität der Bestände an. Durch regelmäßige Nutzerbefragungen stellt sich das IAI der kritischen Bewertung seiner Dienstleistungen, um neue Schwerpunkte zu definieren, das eigene Profil zu schärfen, seine Leistungen weiter zu verbessern, neue Aufgaben anzunehmen und die Verbindung der Nutzer zu ihrem "Ibero" zu stärken. Es geht darum, die Vision eines One-Stop-Shops der Informationsgewinnung zu Lateinamerika, der Karibik, Spanien und Portugal zu realisieren. Der Weg in die Zukunft des Informationszentrums IAI wird somit gleichermaßen im klassischen Informationsbereich wie auch im digitalen und virtuellen Bereich liegen. Die einmaligen Möglichkeiten der im Institut gegebenen Verknüpfung von Kulturarbeit, Forschungs- und Informationszentrum bilden dabei eine solide Grundlage und fruchtbare wechselseitige Ergänzung.
