Ibero-Amerikanisches Institut
Preussischer Kulturbesitz


Montage Lesesaal des IAI




Digitalisierung ist Handarbeit

Die Zeitschriften werden Heft für Heft katalogisiert. Da die meisten Theater- und Romanzeitschriften ein kurzes Werk pro Ausgabe enthalten, werden in diesen Fällen Stücktitel eingegeben. Das heißt, jedes Heft wird wie ein Buch behandelt und wird mit einem individuellen Titel und Verfasser angegeben, damit die Texte im Katalog und als Digitalisate leicht auffindbar sind.

Von der Hand der Bibliothekarinnen und Bibliothekare gehen die zu digitalisierenden Schriften in die Hand der Scan-Operatorinnen über. Das Scannen der Zeitschriften erfolgt Heft für Heft und Seite für Seite per Hand. Das ist nicht nur der im Institut bereitstehenden Technik geschuldet: das sensible Material mit hohen Anteilen von brüchigem Papier würde eine andere Vorgehensweise gar nicht zulassen. In einem zweiten Schritt werden die digitalen Bilder sofort paginiert und als Hefteinheit  gespeichert. In der abschließenden Bearbeitung werden die digitalen Kopien von einer Bibliothekarin auf ihre Richtigkeit und Qualität geprüft, jedes einzelne Heft mit Strukturdaten versehen und erst dann für die Benutzung freigeschaltet.
Jede Ausgabe einer Zeitschrift ist somit am Ende des Digitialisierungsprozesses durch mindestens drei Hände gewandert: diejenigen der Bibliothekarin in der Katalogisierung, der Scan-Operatorin und – nun allerdings bereits in virtueller Form - der Bibliothekarin, die für die Strukturdaten und die Endkontrolle verantwortlich ist.



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